Das erste Abenteuer: Die Fahrt nach Hondarribia

*** English below ***

Am Mittwoch (20.06.’18) war es soweit  – unsere Fahrt zum Startpunkt der X-Pyr 2018 in Hondarribia konnte losgehen. Doch auf unserem Weg war bereits die ca. 1.600km lange Fahrt ein kleines Abenteuer voller Stolpersteine… #vwt4 😉

Der Bus

Unser VW T4 gab uns schon in den letzten Wochen immer mal wieder Anlass zur Sorge – die Klimaanlage machte Geräusche, bei denen jede Boeing neidisch werden würde 😀 Auf der Fahrt verschlimmerte sich das Ganze mit jedem gefahrenen Kilometer, sodass wir schließlich um halb 2 nachts einen Zwischenstopp im ländlichen Frankreich einlegten. Ausgeschlafen am nächsten Morgen lösten wir das Problem pragmatisch mit dem Ziehen der Sicherung und es konnte weitergehen 😉

Die Pyrenäen

Die ersten Kilometer durch die Pyrenäen nahmen wir leider in einer dicken Nebelschicht. Als die Sicht besser wurde eröffnete sich dann mal wieder die wilde, unberührte Landschaft des spanisch-französischen Gebirges und wir fuhren zum Pic d’Orhi, um uns den zweiten Turnpoint einmal anzuschauen und einen ersten kleineren Hike&Fly zu unternehmen. Auf dem Weg dorthin wurden wir von den ersten Geiern begrüßt, die die Thermiken bereits gut zu nutzen wussten. Bei dem Anblick konnte es Patrick natürlich kaum noch erwarten, endlich selbst in die Luft zu kommen 🙂 So waren wir froh als wir gegen 13 Uhr am Wanderparkplatz des Pic d’Orhi ankamen und mit Ausrüstung bepackt in Richtung Gipfel loszogen.

Der erste Flug

Der Aufstieg zum Gipfel des Pic d’Orhi dauerte vom Wanderparkplatz nur etwa eine Stunde und war durch den Fernwanderweg GR10 auch leicht zu bewerkstelligen. Neben uns kreiste bereits Jesse Williams mit den Geiern, sein Support-Team sagte uns aber, dass sie wegen des starken Nordwindes nicht bis zum Gipfel gestiegen waren. Wir wollten uns trotzdem ein eigenes Bild machen und setzten unseren Weg fort. Die Drei hatten natürlich recht – der Wind war stark und zeitweise extrem böig, sodass wir froh waren über den Wanderweg auf der Südseite des Berges. Oben angekommen nahm der Wind weiter zu und Patrick entschied sich, kurz abzuwarten und sich auf der Südseite fertigzumachen. In einer ruhigen Phase startete er in Richtung Turnpoint 1 und flog in 25 Minuten rund 15 Kilometer entgegen der eigentlichen Route durch die Wolken. Nach ein paar Kreisen mit zwei Geiern konnte er neben einer schönen französischen Bergbar einlanden und wir trafen uns noch auf ein letztes Landebier vor der finalen Fahrt gen Atlantik.

 

Das zwar ein kurzer aber dennoch einer der epischsten Flüge meines Lebens. Durch die Wolken mit zwei Geiern welche mir ein kleines Andenken in Form einer Feder im Schirm hinterließen, bin ich von den Pyrenäen mal wieder vollkommen überwältigt.

Ankunft in Hondarribia

Nach gut 18 Stunden Fahrtzeit erreichten wir am Donnerstagabend dann Hondarribia und checkten auf dem Campingplatz ein. Wir sind gespannt, was in den nächsten Tagen noch kommt 🙂

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The first adventure: The drive to Hondarribia

On Wednesday (20.06.’18) it was finally time – our trip to the starting point of the X-Pyr 2018 in Hondarribia could begin. But already on the way of our 1.600km drive we were confronted with lots of adventures… #vwt4

The Bus

In the last couple of weeks, our VW T4 gave us cause for concern every now and then – the air conditioning made really loud, disconcerting noises. During the trip from Innsbruck to Hondarribia, the issue worsened by every kilometer driven, so we decided at 1 a.m. to spend the night somewhere in rural France. Fully rested, we solved the problem pragmatically by pulling the AC’s fuse and we could finally keep on moving 😉

The pyrenees

Unfortunately, we had to take the first kilometers of the Pyrenees through a thick layer of fog. As the visibility improved, the wild, untouched landscape of the mountains opened up in front of us and we drove directly to the Pic d’Orhi to take a look at the second turnpoint and do a first, small hike&fly. On the way there we were greeted by the first vultures, who already knew how to make use of the strong thermals. Of course, by seeing the vultures, Patrick could hardly wait to finally get into the air as well 🙂 So we were very happy when we arrived at the parking of the Pic d’Orhi around 1 p.m. and took of in the direction of the summit immediately.

The first flight

The ascent to the summit of the Pic d’Orhi took only about an hour and was easy to do thanks to the GR10 long-distance hiking trail. Next to us, Jesse Williams was already circling with the vultures, but his support team told us they had not climbed to the summit because of the strong north wind. Nevertheless, we wanted to get our own impressions of the terrain and continued our way up. Of course, the three Americans had been right – the wind was strong and at times extremely gusty, so we were glad about the hiking trail on the south side of the mountain. At the top, the wind continued to increase and Patrick decided to wait and get ready on the south side. In a quiet phase, he started towards turnpoint 1 and flew about 15 kilometers in only 15 minutes against the actual X-Pyr route through the clouds. After a few circles with two vultures, he was able to land next to a nice French mountain bar and we met for a last landing beer before the final trip to the Atlantic.

Arrival in Hondarribia

Finally, after a good 18 hours drive we reached Hondarribia on Thursday evening and checked in at the campsite. We are curious what will happen in the next few days and keep you updated 🙂

 

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